Wie Du Deinem Hund Deine Zuneigung am besten zeigst - auf das "Wie" kommt es an

Wie Du Deinem Hund Deine Zuneigung am besten zeigst - auf das "Wie" kommt es an

Wie Du Deinem Hund Deine Zuneigung am besten zeigst - auf das "Wie" kommt es an

03/10/2018

Zusätzlich zur täglichen Nahrung und Bewegung braucht Dein Hund auch soziale Fürsorge. Hunde brauchen das Gefühl von Sicherheit, sie müssen fühlen, dass sie Teil einer Gruppe sind und verstanden und geschätzt werden. Zuneigung ist einer der Schlüssel dazu. Zusätzlich ist sie ein schöner Weg, Deinen Hund zu belohnen, besonders beim Training. 

Hunde haben, wie Menschen, ein tiefgreifendes Gefühlsleben. Sie können glücklich, wütend oder auch ängstlich sein, sich unsicher, einsam oder aufgeregt fühlen. Sie haben ihre eigene Art, diese Emotionen zu kommunizieren, also ist es wirklich wichtig, die Sprache der Hunde zu verstehen.Streichelst Du also Deinen Hund, dann sendest Du eine Nachricht an ihn, er wiederum antwortet darauf in seiner Sprache. Deshalb ist es umso wichtiger, Deinem Hund die richtige Art von Nachricht mitzuteilen, damit diese auch richtig bei ihm ankommt.

Beginne dann, wenn Dein Hund ruhig ist

Bevor Du dann Deinen Hund zu streicheln beginnst, sollte er ruhig und entspannt sein (und nicht an Dir hochspringen oder klettern. Du willst solches Verhalten ja nicht belohnen.) Ist Dein Hund gestresst oder fürchtet er sich? Unsichere Hunde können besonders von richtiger Zuneigung profitieren; sie lernen freundliche und sichere Berührung kennen und können auch lernen sich dabei zu entspannen. Wichtig dabei ist, der Hund muss von sich aus Kontakt suchen: wenn er von selbst aus zu Dir kommt, kannst Du langsam versuchen ihn zu streicheln.

Achte dabei darauf wie der Hund reagiert. Leckt er sich über die Lippen, oder beginnt er zu hecheln oder gähnen? Falls das so ist, fühlt sich der Hund vermutlich unwohl. In solch einem Falle ist es besser, einen Schritt zurückzugehen. Sind Ohren und Rute ruhig, setzt sich der Hund ruhig vor Dich oder legt sich sogar hin, schnüffelt er ein bisschen an Dir? Dann sagt er Dir: Mach weiter! Du streichelst Deinen Hund am besten mit langen, ruhigen Streichbewegungen.

Lies hier mehr über die Körpersprache Deines Hundes

Nähere Dich dem Hund sicher

Ein Hund fühlt sich sicher, wenn er Deine Hand sehen kann, so kann es ihm nicht passieren etwas zu übersehen. Streichle den Nacken, am Rücken entlang, und hinter den Ohren, das ist bei den meisten Hunden sehr beliebt! Den Hund an den Flanken streicheln zu dürfen, ist ein Liebesbeweis, welcher sagt: Wir sind Freunde. Den Hund am Rücken zu kraulen, heißt soviel wie: Lass uns spielen! Einen Hund rund ums Maul und Ohren zu streicheln, ist für schüchterne Hunde schön, es sagt: Ich respektiere Dich. Den Hund am Hals zu streicheln ist das Beste! 

Gleichgestellte Partner

Einen Hund überraschend am Kopf zu streicheln, kann für diesen überfordernd sein. Die Hand auf dem Kopf des Hundes bedeutet für diesen: Ordne Dich mir unter! Auch wenn viele Leute immer noch glauben, dass einen Hund zu domineren gut wäre, wirst Du das nicht tun wollen. Es ist viel besser mit seinem Hund eine gute Beziehung auf freundschaftlicher und respektvoller Basis aufzubauen, also nähere Dich ihm so, dass er sich sicher fühlen kann. Manche Hunde mögen das Streicheln am Kopf gerne, wenn die "Streichel-Session" erst einmal begonen hat, aber beginne nicht am Kopf - besonders nicht bei einem Hund, den Du nicht oder nicht gut kennst.

Knuddeln: Nein. Reden: Ja, bitte!

Wir möchten unsere Hunde immer umarmen, weil sie so niedlich sind. Hunde aber verstehen dieses Verhalten nicht - sie fühlen sich gefangen und eingeengt durch die Arme rund um ihren Körper. Deiner eigenen Sicherheit zuliebe solltest Du das unterlaasen, denn ein Hund kann unter Umständen aggressiv reagieren. Es ist auch keine gute Idee, die Vorderbeine eines Hundes auf seine eigenen Schultern zu legen und den Hund dann so zu umarmen, dies heißt für Deinen Hund: Ich bin der Verantwortliche. Ein Hund will das nicht, es wird ihn höchstens verwirren.Nimm also bitte Abstand von Umarmungen und gehe lieber über zu freundlichem Streicheln.

Was Du durchaus tun solltest, ist mit Deinem Hund zu reden. Dies ist ein ganz wichtiger und effektiver Weg Deinem Hund Zuneigung zu schenken.Du kannst einen ängstlichen oder aufgeregten Hund mit Deiner Stimme beruhigen. Achte auf Deinen eigenen Gemütszustand: Wenn Du selbst Angst hast oder angespannt bist, dann wird der Hund dies auch an Deiner Stimme merken. Achte darauf, selbst ruhig und selbstsicher zu sein, und rede dann erst mit Deinem Hund!

Lies hier mehr darüber, warum es so wichtig ist mit Deinem Haustier zu reden here

In aller Kürze:

Do´s:

  • Streichle Deinen Hund langsam und ruhig
  • Streichle Deinen Hund rund um den Nacken
  • Sprich mit Deinem Hund

Don´ts:

  • Fasse den Hund nicht von oben herab an
  • Umarmen
  • Vermeide es aufgeregt zu sein, wenn Du mit einem Hund zu tun hast

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