Mache Dein Zuhause tiersicher: Verhindere Unfälle und Schäden

Mache Dein Zuhause tiersicher: Verhindere Unfälle und Schäden

Mache Dein Zuhause tiersicher: Verhindere Unfälle und Schäden

19/06/2018

Wenn Du ein neues Haustier in Dein Leben lässt oder ein Hund zu Dir auf Besuch kommt, ist es wichtig, dass Dein Haus ein Haustier-sicherer Platz ist und dass Du weißt wo Du Grenzen ziehen möchtest. Wir haben 2 praktische Checklisten erstellt, um es Dir leichter zu machen Dein Zuhause auf die Ankunft eines neuen Haustiers vorzubereiten - dadurch werden Schäden an Grund und Boden verhindert und das Tier sicher und gesund gehalten.

Dein Zuhause auf einen Hund vorzubereiten, ist aus 2 Gründen wichtig: 1. für die Sicherheit des Hundes und 2. für den Schutz Deines Eigentums. Auch wenn Du ein Hundesitter bist, denke daran, dass es einfach so ist, dass Haustiere manchmal mehr und manchmal weniger Durcheinander in Dein Daheim bringen können - Sicherheit für das Haustier ist immer absolute Priorität # 1.

Hund kaut auf Spielzeug

Um Risiken so gut wie möglich zu vermeiden, ist es klug, Dein Zuhause hundefreundlich zu gestalten. Denke an Dinge wie:

  • Tür- und Treppentore regeln den Zugang zum Zimmer
  • Sichere elektrische Kabel und Steckdosen
  • Räume richtig gut auf, verstecke alle Schuhe, die Dir etwas bedeuten, sorge für Kaumaterial
  • Bringe zerbrechliche Gegenstände und Wertgegenstände in Sicherheit
  • Bewahre giftige Pflanzen außerhalb der Reichweite von Haustieren auf
  • Schließe die Türen von Schränken und Trocknern oder Waschmaschinen (wichtig bei Katzen - immer vor dem Einschalten kontrollieren, ob sie wirklich leer sind)
  • Stelle sicher, dass der Mülleimer absolut unerreichbar ist
  • Lagere giftige Reinigungslösungen, Medikamente, Batterien usw außerhalb der Reichweite von Haustieren
  • Entferne teure Teppiche
  • Benutze möglichst ökologische Reinigungsmittel + Reinigungstücher

Einen Hund alleine lassen

Schäden kommen häufiger vor, wenn wir einen Hund unbeaufsichtigt lassen. Wenn ein Hund alleine ist, kann er sich gestresst fühlen und Verhalten wie Bellen, Kratzen an Türen oder das Zerkauen von Schuhen verursachen.

Wenn Du einen Gasthund als Hundesitter in Deinem Zuhause begrüßt, denk daran, dass sich der Hund in dieser neuen Umgebung unwohl oder nervös fühlen kann. Angenommen ein Hund kann normalerweise problemlos 4 Stunden alleine bei ihm zu Hause bleiben, dann heißt das nicht automatisch, dass er dies überall kann. Wenn der Hund in der neuen, seltsamen Umgebung ist, ist er oder sie vielleicht nicht einmal für 5 Minuten fähig alleine zu bleiben, ohne unruhig zu sein und sich einsam zu fühlen. Dies kann zu problematischem Verhalten oder zu Stresssignalen führen: z.B. die Nachbarn durch Bellen belästigen oder Deine Sachen zerkauen. Viele Hunde fühlen sich in einer Box wohler, wenn sie alleine sind. Das Boxtraining braucht jedoch Zeit und ist mit etwas Mühe verbunden. Was ist zu tun, wenn Dein Hund nicht daran gewöhnt ist, in einer Box zu bleiben? Lasse Deinen Hund in diesem Fall auf keinen Fall alleine in einer Box bleiben und rate es auch nicht Deinem Tiersitter, wenn dieser Deinen Hund betreut.

Bleibt Dein Hund bei einem Tiersitter? Beginne erstmal mit einem Testtag. Dann könnt ihr beide sehen, wie sich der Hund in der neuen Umgebung verhält. Lies hier alles darüber, wie viel Zeit Du für einen Hund als Haustierbesitzer und als Tiersitter brauchst.

Hausregeln: Was ist in Deinem Zuhause erlaubt?

Klare Hausregeln sind wichtig für die Sicherheit des Hundes, da sie dem Hund auch Orientierung und Ruhe geben. Natürlich sind Regeln auch gut für dich: Durch gutes Training kannst Du Deinem Hund beibringen, friedlich neben Deinen Habseligkeiten zu leben und mit Hausgenossen oder Besuchern und anderen Haustieren freundlich umzugehen.

Bevor der Gasthund bei Dir ankommt, entscheide, was Deine Regeln sind. Besprich folgende Fragen mit dem Tierbesitzer, wenn Du ein Tiersitter bist:

  • Welche Bereiche Deines Hauses sind für den Hund zugänglich?
  • Darf der Hund Deine Möbel benutzen? Ist er oder sie erlaubt in Deinem Bett zu schlafen?
  • Bekommt der Hund Snacks von Dir, während Du isst? Wie reagierst Du auf Bettelverhalten?
  • Wo fütterst und belohnst Du den Hund?
  • Darf der Hund Besucher anspringen?

Egal ob Du einen Hund dauerhaft oder nur vorübergehend als Haustier in Deinem Haus hast: Es ist wichtig, dass der Hund sich bei Dir wohlfühlt. Außerdem sollen Regeln das Leben für Dich und den Hund angenehmer machen. Denk daran, dass ein Hund will immer mit Dir befreundet sein und manchmal eben auch nicht den Regeln folgen, entweder weil er oder sie es nicht versteht oder es noch nicht lernen musste. Also schrei nicht dem Vierbeiner und bestrafe ihn nicht. Belohne den Hund stattdessen für gutes Verhalten! Verstärke positives Verhalten durch Lob und Leckerchen. Sag einfach ein "Nein", wenn unerwünschtes Verhalten gezeigt wird und biete ihm eine erlaubte Alternative an. Zum Beispiel: kaut der Hund an deinem Schuh? Sag strikt 'Nein', nimm ihm den Schuh weg. Lass den Hund auf sein Bett oder seinen Platz legen und gib ihm einen leckeren Snack, lobe ihn wenn er diesen annimmt.

 Wenn es um Hausregeln geht, ist es wirklich wichtig, dass Du konsequent bist. Das bedeutet, dass auch alle Mitglieder in Deinem Haushalt immer die gleichen Regeln befolgen müssen. Heißt Du Du einen Gasthund bei Dir zu Hause willkommen? Dann ist es am besten, die Regeln und Befehle, die der Hund von zu Hause gewohnt ist, so gut wie möglich zu respektieren und zu befolgen. Es gibt jedoch ein wenig Raum für Veränderungen - ist es z.B. möglich, dass der Hund zu Hause auf der Couch sitzen darf, aber nicht beim Tiersitter? Das muss kein Problem darstellen. Ein Hund kann verstehen, dass die Dinge in einer anderen Umgebung ein wenig anders laufen. Denke nur daran, dass der Hund es nicht sofort verstehen wird, sei also freundlich und geduldig und vergib ihm den "Ungehorsam" :-)

Deinen Hund zum Tiersitter bringen

Wenn Du Deinen Hund zu einem Tiersitter bringst, besprich mit diesem zuerst die Hausordnung und teilen auch mit, wie sich Dein Hund in gewohnter Umgebung verhält. Sei bitte super ehrlich: Kann dein Hund manchmal mürrisch gegenüber Kindern oder anderen Haustieren sein? Kratzt Dein Hund an Türpfosten oder kaut auf persönlichen Sachen herum? Versucht er oder sie mit matschigen Pfoten auf das Bett zu springen? Das ist alles normales Verhalten von Hunden, aber es ist wichtig, dass der Tiersitter sich darauf richtig vorbereiten kann. Besprecht es miteinander: Was sind eure Vereinbarungen im Falle eines Schadens an der Wohnung und Eigentum? Wenn ihr offen über diese Themen redet, kann Dein Hund einen wunderbaren Aufenthalt genießen. Ja, Haustiere können chaotisch sein, müssen aber nicht und sie bringen viel mehr Liebe und Wärme anstatt Chaos in Dein Zuhause.

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